Hat der Tierarzt den Verdacht auf Hundemalaria, wird eine Blutuntersuchung durchgeführt. Manchmal gelingt es mit den herkömmlichen Mitteln in der Tierarztpraxis nicht, den Erreger nachzuweisen. Dann muss der Veterinär die Blutprobe unter Umständen an ein externes Labor schicken.
Bei einer diagnostizierten Babesiose beim Hund erfolgt eine Behandlung mit speziellen Medikamenten. Der Tierarzt spritzt sie dem Vierbeiner zweimal im Abstand von je zwei Wochen.
Ist die Erkrankung bereits stark fortgeschritten, muss der Tiermediziner unter Umständen weitere Komplikationen behandeln. Bei großer Blutarmut kann beispielsweise die Gabe einer Bluttransfusion notwendig sein. Andere Folgeerkrankungen wie Nieren- oder Herzschäden bekommen ebenfalls eine geeignete Therapie.
Ist Babesiose heilbar?
Durch die Medikamentengaben sterben die Parasiten im Normalfall ab und der Hund erholt sich im günstigsten Fall wieder vollkommen von der Infektion. Voraussetzung dafür ist, dass die Therapie zeitnah begonnen wurde und keine Folgeerkrankungen auftreten.