Molly - ein trauriges Schicksal

Ihr Leben war viel zu kurz

Heute Nachmittag um 17 Uhr bei unserer Tierärztin gewesen, die Molly eingehend untersuchte. Beim Abhören stellte sie schon schwere Geräusche fest, auch der geschwollene Bauch, Zeichen einer Flüssigkeitsansammlung im Bauchraum, machte ihr Sorgen.

Daher wurde dann als nächstes eine Ultraschalluntersuchung durchgeführt, die Molly auch tapfer und ohne Gegenwehr über sich ergehen ließ. Ich hatte den Eindruck, sie wusste, dass wir ihr helfen wollten.

Auf dem Ultraschall zeigten sich dann schwerwiegende Auffälligkeiten: die rechte Herzkammer war stark vergrößert und dadurch wurde der Rückfluss zum Herzen wiederum sehr eingeschränkt.

Die dadurch entstandene Unterversorgung mit Sauerstoff verursachte die Atemprobleme; durch die Vergrößerung wurden andere Organe eingeschränkt, die Kombination aller Symptome führten zu der Flüssigkeitsansammlung im Bauchbereich.

Hier war dann die Tierärztin schon sehr besorgt und wies darauf hin, dass es ein sehr ernstzunehmender Zustand sein, vermutlich eine Lungenfibrose. Daher wurde eine Röntgenuntersuchung durchgeführt, um diese Diagnose zu verifizieren.

Das Ergebnis war dann niederschmetternd: Es war tatsächlich Lungenfibrose (eine unheilbare Erkrankung), die bereits Herz und Lunge so umfassend geschädigt hatte, dass die Tierärztin einen Erstickungstod in wenigen Tagen befürchtete.

Das war für mich so furchtbar und schrecklich, ich musste weinen und ging erst einmal kurz nach draußen, um mich wieder zu beruhigen. 

Nach Rücksprache mit dem Vereinsvorstand und der Tierärztin beschlossen wir gemeinsam, dass es für Molly besser ist, sie von ihrem Leiden und dem drohenden Erstickungstod zu erlösen.

Es war eine so schwere Entscheidung !

Ich bin bei Molly geblieben, habe sie im Arm gehalten und sanft gestreichelt, bis sie gestorben ist. Die Tierärztin ließ mich dann noch eine Weile mit der kleinen Maus alleine, damit ich Abschied nehmen konnte. Jetzt endlich konnte ich weinen, es tat mir so weh und ich war sehr traurig. Obwohl sie nur wenige Tage bei mir war, hatte ich sie liebgewonnen.

Erst sehr viel später war es tröstend zu wissen, dass sie nicht mehr leiden musste.

Leb wohl kleine Molly!


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