Heute ist ein neuer Pflegehund bei uns eingezogen: Bailey.

Bailey ist ein ca. 11 Monate junger Rüde, ein weißer Pudelmix. Er stammt vermutlich aus einer Zucht und wurde "entsorgt", weil er als Welpe kein neues Zuhause gefunden hat und jetzt zu alt und zu kostenintensiv geworden war.

Bei der Abholung saß er sehr verängstigt in der entferntesten Ecke. Alles um ihn herum verunsicherte ihn und man konnte sein Unbehagen spüren. Was mir aber aufgefallen ist und ich als ganz positive Zeichen auffasse:

Seine Rute war nicht wie bei typischen Angsthunden eingeklemmt und er hat auch seinen Rücken weder rund gemacht. Lediglich eine leicht gedruckte Haltung und natürlich Ausweichen, sobald man sich als Zweibeiner auch nur näherte.

Er ließ sich Geschirr und Leine mit sichtlichem Unbehangen anlegen, zeigte aber keine Tendenz zum Schnappen oder Beißen. Trotz werde ich ihn in den ersten Wochen nur mit Geschirr und leichter Hausleine im Haus laufen und ihn langsam an die Außenwelt heranführen.

Zum Glück wohnen wir am Waldrand, es ist sehr ruhig in unserem kleinen Ort und ich denke, so kann er sich langsam an die neue Umgebung gewöhnen.

In der ersten Nacht habe ich ihn mit nach oben genommen, wo er mit meiner Hündin Picur und mir in zwei kleinen Räumen die erste Nacht verbringen sollte. Er pendelte sehr unruhig hin und her, löste sich (kein Wunder bei dem Stress), nahm aber auch schon sehr vorsichtig Kontakt zu mir und Picur auf.

Meiner Kleinen war der Bursche zunächst suspekt und sie schlief anfangs bei mir im Bett. Später, als sich auch Bailey zum Schlafen auf ein Hundekissen legte und sich ein wenig entspannte, ging sie in ihre Box.

In der Nacht selbst war Bailey fast stündlich auf Wanderschaft und ich selbst habe deshalb auch nur in seinen Ruhephasen gedöst. 

Mal sehen, wie die kommenden Tage werden


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