Nachdem ich mich dazu entschlossen hatte, Picur zu adoptieren, wurde zunächst die Therapie der Dirofilariose (Herzwurm) von der "Slow Kill"-Methode auf konventionelle Behandlung umgestellt.
Die Gabe des dazu erforderlichen Medikamentes erfolgte nach den Empfehlungen der American Heartworm Society (AHS) sowie der European Society of Dirofilariosis and Angiostrongylosis (ESDA).
Die Behandlung verlief komplikationsfrei, die Folgeerscheinungen wie Antriebslosigkeit, Schmerz oder ähnliches hielten sich in Grenzen, die Gabe eines Schmerzmittels war nicht erforderlich.
Mitte August dann die Kontrolluntersuchung mit gutem Ergebnis: Es konnten keine Makrofilarien im Ultraschall nachgewiesen werden, auch Mikrofilarien konnten nicht mehr nachgewiesen werden.
Allerdings hatte ich bei Picur festgestellt, dass sie wohl unter Sehstörungen litt: mitunter rannte sie gegen Glastüren, ab und zu schien sie auch mich nicht mehr richtig zu erkennen.
Meine Tierärztin schaute sich die Augen der Kleinen an und sprach von erkennbaren Veränderungen, die allerdings von einem auf Augenerkrankungen spezialisierten Kollegen durchgeführt werden sollte.
Am 11.09.2024 waren wir in der Augentierklinik in Staufenberg, wo dann leider Grauer Star diagnostiziert wurde. Da die Erkrankung aber wohl noch im Anfangsstadium sei hielt die Tierärztin eine OP noch nicht für angezeigt, es sollte aber regelmäßig auf Veränderungen kontrolliert werden.
Vielleicht haben wir Glück und die Erkrankung entwickelt sich nicht allzu schnell weiter.